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EUIPO
Schützen Sie Ihre Marken und Geschmacksmuster in der Europäischen Union

Schützen Sie Ihr geistiges Eigentum in der Europäischen Union.

DesignEuropa Talks – Vortragende

Vortragende

Kari Kivinen
Beobachtungsstelle, Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum

 

Dr. Kari Kivinen, Experte für Bildungsarbeit der EUIPO-Beobachtungsstelle. Er leitet das Projekt und Netzwerk „Geistiges Eigentum in der Bildung“, das Kreativität, Innovation, Unternehmergeist und verantwortungsvolles digitales Engagement der jungen Europäer fördern und verbessern soll.

 

Christian Guellerin
Ehemaliger Präsident von Cumulus, The Global Association of Art and Design Education and Research. Exekutivdirektor der L‘École de design Nantes Atlantique

 

Christian Guellerin (geboren am 9. August 1961 in Frankreich) ist seit 1998 Exekutivdirektor der L’École de design Nantes Atlantique. Die Schule setzt nicht nur in Frankreich, sondern auch international Maßstäbe für die Ausbildung im Bereich Design und Innovation. Sie hat 1 650 Studierende in Frankreich sowie mehrere Niederlassungen im Ausland (Shanghai, Pune, São Paulo, Montréal und Cotonou). Die Einrichtung, die unter der Leitung von Christian Guellerin erheblich expandiert hat, strebt eine berufsorientierte Ausrichtung der Designausbildung und die Erleichterung der Interaktion zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft an.

Christian Guellerin ist Ehrenvorsitzender von Cumulus, dem größten internationalen Verband von Universitäten und Hochschulen für Design, Kunst und Medien. Der Verband umfasst 340 internationale Einrichtungen auf fünf Kontinenten und hat seinen Sitz in Helsinki. Christian Guellerin ist Präsident von France Design Éducation, einem Verband von Designschulen, der sich der Förderung von Design und angewandter Kunst als Ausbildungs-, Gestaltungs-, Innovations- und Forschungstätigkeit verschrieben hat.

Seit Juli 2018 ist Christian Guellerin Ehrenvorsitzender des Verbands der chinesisch-französischen Designer. Auf zahlreichen Konferenzen in Frankreich und im Ausland hält er Vorträge über Design, Strategie und Innovationsmanagement. Er ist Autor zahlreicher Artikel zu Design und Pädagogik in Frankreich und im Ausland. 2015 und 2016 wurde er von der Zeitschrift „Usine Nouvelle“ zu den 50 bekanntesten Innovatoren in Frankreich gezählt. 2016 wurde Christian Guellerin der französische nationale Verdienstorden Ordre national du Mérite verliehen.

 

Isabelle Vérilhac
Leiterin des Bereichs Internationale Angelegenheiten und Innovation, Cité du design, Saint-Étienne, Frankreich, Präsidentin der BEDA. Focal Point Saint-Étienne UNESCO City of Design

 

Isabelle Vérilhac hat einen Postgraduiertenabschluss in Design und Forschung, einen Doktortitel in Materialphysik und -chemie und lehrt Industriedesign. Von 2003 bis 2007 war sie Direktorin des Saint-Étienne Medical Technologies Cluster und in den Bereichen Design, medizinische Forschung und Entwicklung tätig.

Seit 12 Jahren ist sie bei der Cité du design Saint-Étienne für die Beziehungen zu Interessenträgern in der Wirtschaft zuständig. Das Material Resource Center, die Labors für innovative Verwendungen und Praktiken (LUPI®) und das Design Creative City Living Lab der Cité du Design wurden von ihr gegründet und aufgebaut. Sie koordinierte eines der ersten von der Europäischen Kommission im Jahr 2012 finanzierten Designprogramme, nämlich das europäische Projekt IDeALL (Integrating Design for All in Living Labs), das die Designmethoden mit den Methoden nutzerzentrierter Living Labs kombinierte. Heute entwickelt und verwaltet sie wirtschafts‑, gebiets- und gesellschaftsbezogene Projekte. Seit Anfang 2019 ist Isabelle Vérilhac die internationale Leiterin und Koordinatorin der UNESCO City of Design Saint-Étienne. Nach mehrjähriger Mitgliedschaft im Präsidium des europäischen Dachverbands The Bureau of European Design Associations (BEDA) wurde sie im Mai 2021 zu seiner Präsidentin gewählt.

 

Chris Basias
Gründer von CT Lights

 

Chris Basias ist ein auf Beleuchtung spezialisierter Produktdesigner.

2012 gründete er sein Studio in Athen (Griechenland). Dort entwirft und produziert er seine handgefertigten Leuchten, maßgeschneiderten oder individuell gefertigten Beleuchtungselemente und Lichtinstallationen, die er weltweit vertreibt. Auch sämtliche Prototypen stellt er in seinem Studio her. Seine Leidenschaft ist die schöpferische Tätigkeit und er wirkt auch selbst gern an der Fertigung mit.

Sein Studio kann auf ein Netzwerk talentierter Hersteller und anderer Spezialwerkstätten zurückgreifen, die Experten für die Herstellung handgefertigter Artefakte sind. Typisch für seine gut durchdachten und originellen Designs sind einfache Linien und geometrische Formen, die auf den ersten Blick erkennbare abstrakte Formen schaffen, wobei jedoch jedes Design für etwas Bestimmtes steht.

Seine Designs, die oftmals ein exzentrisches und romantisches Ideal andeuten, weisen auch eine gewisse Verspieltheit auf. Einige seiner Designs laden zur Interaktion ein, andere stellen die verwendeten Materialien wie auch Schwere und Balance heraus. Die meisten seiner Kreationen sind skulptural, mit auf dem goldenen Schnitt beruhender Symmetrie. Jedes handgefertigte Werk erzählt eine Geschichte, wobei die innovative Handwerkskunst Schönheit und Emotion ausstrahlt.

 

Gemma Tost
Editorial- und Kreativdirektorin, Zeitschrift On Diseño

 

Seit 2005 hat Gemma Tost die redaktionelle Leitung der Zeitschrift On Diseño inne, die zu den renommiertesten spanischen Publikationen im Bereich Architektur und Design zählt. Die in Barcelona erscheinende Zeitschrift zeichnet sich durch ihren unabhängigen redaktionellen Inhalt aus, der On Diseño in den letzten 38 Jahren zu einem Markenzeichen der spanischen Designkultur werden ließ.

Gemma Tost ist Vorstandsmitglied von ADI-FAD (Verband der Industriedesigner). Seit ihrer Tätigkeit für das italienische Unternehmen Miroglio (Vestebene-Gruppe) als Textildruckdesignerin hat sie nicht nur in verschiedenen Bereichen mit Bezug zu Design gearbeitet, sondern auch mehrere Artikel über Industriedesign, Innenarchitektur, Kunst und Mode verfasst.

Gemma Tost studierte zunächst Modedesign an der EATM (Barcelona) und der Winchester School of Art (Großbritannien) und erwarb im Anschluss daran Postgraduiertenabschlüsse in Modekommunikation und -journalismus am IDEC (Universität Pompeu Fabra, Barcelona) und in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Barcelona.

 

Päivi Tahkokallio
Geschäftsführerin von „Tahkokallio Design+“

 

Päivi Tahkokallio ist Gründerin und Geschäftsführerin von Tahkokallio Design+, einer im arktischen Norden Finnlands tätigen Agentur für strategisches Design.

Wegen ihrer Erfolgsbilanz im Bereich strategisches und soziales Design wurde Päivi „Mutter des arktischen Designs“ genannt – ein Designkonzept zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung der Arktis, das in einer Zeit, in der sich Europa zum Ziel gesetzt hat, bis 2050 klimaneutral zu werden, aktueller ist denn je. Mittlerweise wissen wir, dass sich die Erderwärmung in der Arktis viermal so schnell vollzieht wie in der übrigen Welt, weshalb Design ein effektives Werkzeug für die Transformation darstellt – sei es im Umwelt- oder im sozialen Bereich.

Päivi ist die ehemalige Präsidentin des BEDA, dem Bureau of the European Design Associations mit mehr als 50 Mitgliedsorganisationen in nahezu 30 europäischen Ländern; ihre Amtszeit endete 2021. Als Präsidentin leitete Päivi die Arbeit im Bereich Designstrategie in Europa, bei der Klimawandel, Digitalisierung und Werte zentrale Themen sind, insbesondere hinsichtlich des Beitrags des BEDA zur Initiative Neues Europäisches Bauhaus mit einem stärker ausgeprägten Mitgestaltungskonzept als je zuvor in der Geschichte der Europäischen Kommission.

Päivi war Jurymitglied bei internationalen Design-Wettbewerben, darunter Compasso d’Oro, DesignEuropa, Deutscher Designpreis, Taiwan International Student Design Awards, The One Show und Turkey Design Awards.

Päivi ist Fellow der Royal Society of Arts im Vereinigten Königreich und Mitglied des Ausschusses der Arktischen Gesellschaft Finnlands.

 

Luisa Bocchietto
Gründerin des Luisa Bocchietto Studio di Architettura e Design

 

Ihr Architekturstudium schloss Luisa Bocchietto 1985 am Politecnico in Mailand ab. Gleichzeitig erwarb sie am IED Milano das Zertifikat für architektonische Innengestaltung. Seitdem arbeitet sie als Inhaberin ihres eigenen Studios sowohl für öffentliche als auch für private Kunden. Sie hat lokale Projekte mit den Schwerpunkten Entwicklung, Stadterneuerung, Wohnungsbau, Mobiliar und Veranstaltungen durchgeführt.

Sie hat Ausstellungen zum Thema Design kuratiert, zum Beispiel „Dcome design“ (Turin, Orta – Italien, Alexandria – Ägypten), „Pop Design“ (Caraglio – Italien), „Compasso d'Oro Award“ (Lima – Peru, Bogotá – Kolumbien, Brüssel – Belgien), „Design und Nachhaltigkeit“ (Berlin 2019). Kürzlich kuratierte sie die Ausstellung „SustainabItaly“ im Wolfsonian Museum in Miami USA (2021-2022).

Zu zahlreichen Konferenzen in Italien und im Ausland wurde sie als Vortragende eingeladen (Mailand, Turin, Rom, Shenzhen, Ningbo, Berlin, Mexico City, Schanghai, Nairobi, Taipeh, Lille, Valencia). Mitglied der Jury für zahlreiche internationale Preisverleihungen (IF, Red Dot, Interzum, Europe Design Award, Szidf, Golden Pin Design Award, CIDI Iberoamericana Interior Design, TIDA (Taipei International Design Award), POC Lille WDC 2020 – Frankreich, Grand Prix du Design Canada, CGA – China). Wissenschaftliche Koordinatorin der Torino Design Week 2017. Botschafterin für den weltweiten Aktionstag IDD (Italian Design Day) im Auftrag des italienischen Außenministeriums: 2017 in Barcelona, 2018 in Berlin, 2019 in Montreal, 2021 in Vancouver.

Sie war Präsidentin des italienischen Verbands für Industriedesign (ADI) (2008-2014). Vorstandsmitglied von ICSID (2017 in WDO – World Design Organization umbenannt) seit 2013. Präsidentin der WDO – World Design Organization (Amtszeit 2017/2019). Zurzeit Senatorin der WDO.

Zurzeit Mitglied des Beraterausschusses für die World Design Capital Valencia 2022 und Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses für die Nominierung der „italienischen Kochkunst“ als Unesco-Kulturerbe.

 

Robin Edman
Gründer von Robin Edman Innovation

 

Robin Edman ist selbständiger Berater für strategisches Design mit eigenem Unternehmen (Robin Edman Innovation). Von 2015 bis 2017 war er Präsident des Bureau of European Design Associations (BEDA) und von 2001 bis 2017 Direktor der Schwedischen Stiftung für Industriedesign (SVID). Seinen Abschluss in Industriedesign erwarb er an der Rhode Island School of Design und 1981 nahm er eine Stelle bei AB Electrolux Global Design an. Gleichzeitig gründete er sein eigenes Beratungsunternehmen für Design, das er in der Folge acht Jahre lang leitete.

1989 wechselte er zur nordamerikanischen Niederlassung von Electrolux, wo er bei „Frigidaire Company“ Vizepräsident für Industriedesign war. In dieser Zeit rief er das Electrolux Global Concept Design Team ins Leben und leitete dieses Team, dessen Aufgabe es war, künftige Verbraucherbedürfnisse einzuschätzen. Während seiner gesamten Laufbahn hat sich Robin Edman stets für ein besseres Verständnis der Bedeutung des Designs aus der Perspektive des Nutzers eingesetzt. 1997 kehrte er als stellvertretender Geschäftsführer von Electrolux Global Design nach Stockholm zurück. Er war Vorstandsmitglied und Schatzmeister von Icsid (International Council of Societies of Industrial Design).

 

Borislava Woodford
Politische Analystin, Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“, Europäische Kommission

 

Frau Borislava Woodford ist politische Analystin im Team der Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“, die unter der Schirmherrschaft der Präsidentin der Europäischen Kommission, Frau Ursula von der Leyen, steht.

Seit mehr als 12 Jahren arbeitet sie in der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission, wo sie in verschiedenen Referaten mit lokalen und regionalen Behörden in den Bereichen EU-Mittel und Finanzierungsinstrumente für das Projektmanagement zusammenarbeitete und Erfahrung mit EU-Struktur- und -Investitionsfonds sammeln konnte.

Zuvor war sie kurzzeitig im Kabinett von Corina Cretu, der ehemaligen Kommissarin für Regionalpolitik tätig, wo sie dem Team angehörte, das mit dem Europäischen Rat und dem Parlament über die Verordnung über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für den Zeitraum 2021-2027 verhandelte.

Dabei kommt ihr zugute, dass sie zehn Jahre lang im Privatsektor tätig war, wo sie für PricewaterhouseCoopers sowie Ernst & Young Consultants in deren Steuer- und Rechtsabteilungen in London, Paris und Brüssel tätig war.

Sie ist ehemaliges Mitglied der britischen „Association of Tax Technicians“, hat an der London Metropolitan University einen Bachelor-Abschluss in Finanzdienstleistungen und Spanisch sowie an der Universität VUB und der Solvay Business School in Brüssel einen Master-Abschluss in Europäische Integration und Entwicklung erworben.

 

Nathan Wajsman
Beobachtungsstelle, Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum

 

Nathan Wajsman, der in Wrocław, Polen, geboren wurde und sowohl polnischer als auch dänischer Staatsbürger ist, hat an der Universität von Aarhus in Dänemark studiert. Später studierte er in den USA, wo er an der Universität von Florida in Wirtschaftswissenschaften promovierte und an der Temple-Universität in Philadelphia einen MBA erwarb.

Im Mai 2011 wurde Dr. Wajsman zum Chefökonomen des EUIPO ernannt. Er ist bereits seit 2007 bei der Agentur, wo er zuvor im Finanz- und Qualitätsmanagement tätig war. Sein Team führt Wirtschaftsstudien durch, die sich schwerpunktmäßig mit der Rolle des geistigen Eigentums in der europäischen Wirtschaft befassen, sowie Studien über die Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums und deren wirtschaftliche Folgen.

Vor seiner Tätigkeit beim Amt war er 20 Jahre im Privatsektor tätig. Auf seine kurzzeitige Tätigkeit als Prognoseanalyst bei einem Stromversorger in Florida folgte eine Karriere im Telekommunikations- und Finanzsektor in den USA und mehreren europäischen Ländern, wo er unter anderem für AT&T in den USA und Belgien, bei der Schweizer Rückversicherungsgesellschaft in Zürich und für Claranet Benelux, einen Hosting- und Internetdienstleister in den Niederlanden, arbeitete.

 

Hannie van Iersel
Leiterin von Trademark & Design, Philips

 

Vor etwa 28 Jahren fing ich bei Royal Philips als Software-Designerin im medizinischen Bereich an. Mein Masterstudium in Computerwissenschaft habe ich an der Technischen Universität Eindhoven abgeschlossen.

Im Jahr 2000 kam ich zur Abteilung für geistiges Eigentum und Normen (IP&S), wo ich als niederländische und europäische Patentanwältin in den verschiedensten technischen Bereichen arbeitete, von Fernsehgeräten über Haushaltsgeräte, medizinische Bildverarbeitung und Defibrillatoren bis zur Überwachung von Patientenvitalparametern, wobei ich stets vor allem die digitalen Aspekte im Blick hatte und nach Möglichkeiten suchte, durch bestmöglichen Patent-, Geschmacksmuster- und Markenschutz für Philips‘ Rechte des geistigen Eigentums Wertschöpfung zu erzielen.

Seit September leite ich den Bereich Marken und Geschmacksmuster der Abteilung IP&S, der auch ein Team von Spezialisten aus Europa, China, Indien, Japan und den USA angehört; dabei geht es darum, das Portfolio des geistigen Eigentums von Philips weiter zu stärken.

 

Wojciech Radomski
Geschäftsführer und Mitgründer von Stethome

 

Strategie- und Geschäftsprojektleiter mit über 15 Jahren Erfahrung im Bereich Business-IT. Wojciech Radomski ist ein Innovator und Visionär, der erfolgreich ein Software-Haus gegründet und geleitet hat und jetzt vor allem an der Entwicklung von StethoMe® arbeitet, einem Produkt, das die Gesundheitsversorgung revolutionieren wird.

Er ist ein sehr guter Teamarbeiter und Ideen, von denen er überzeugt ist, verfolgt er mit Leidenschaft und vollem Einsatz. Was Produktqualität angeht, duldet er keine Kompromisse. Sein Interesse gilt allem, was sozial wichtig und technisch fortschrittlich ist.

In der Freizeit sucht er charakterstärkende Herausforderungen – er ist nicht nur Vize-Champion des polnischen ATV-Cups, sondern nimmt auch an Marathons und Triathlons teil und fährt Enduro. Er ist jemand, der das Potenzial in Menschen erkennt und zu entwickeln weiß.

 

Niels Marcus Pedersen
CEO, Marcus Pedersen

 

Niels Marcus Pedersen ist CEO von Marcus Pedersen, einem dänischen Unternehmen für Industriedesign, das auf die Gestaltung, Entwicklung und Herstellung von Produkten und Möbeln für Flughäfen spezialisiert ist.

Er hat einen MSc Eng. in Betriebs- und Lieferkettenmanagement. Von der Universität Aalborg, Dänemark hat er einen Bachelor-Abschluss in Maschinenbau. In mehreren Unternehmen hatte er Führungspositionen inne, zum Beispiel beim dänischen Designunternehmen Vipp und beim Möbelunternehmen Paustian.

Nachdem er einige Zeit in Schanghai gelebt hat, wo er an einem Möbel-Start-up mitwirkte, ist er jetzt wieder in Dänemark. Das 1908 gegründete Familienunternehmen Marcus Pedersen, das bis 2013 eine Industrieschreinerei war, ist inzwischen eine auf Flughäfen spezialisierte Industriedesignerfirma. Marcus Pedersen hat mehrere Designpreise gewonnen, unter anderem die DesignEuropa Awards 2018.

 

Anna Szonyi
Gründerin von Studio Anna Szonyi

 

Die Karriere von Anna Szonyi begann mit ihrem Kunst-, Architektur- und Möbeldesignstudium an der Moholy-Nagy-Universität für Kunst und Design in Budapest, der Schule von Ernő Rubik (dem Schöpfer des nach ihm benannten Zauberwürfels „Rubik‘s Cube“). Nach Abschluss ihres Studiums an der Fakultät für Architektur verlegte sie ihren Wohnsitz in die Vereinigten Arabischen Emirate, wo sie seit nunmehr zwölf Jahren als Architektin und Designmanagerin tätig ist. Ihre beruflichen Erfahrungen reichen von der Gestaltung kundenspezifischer Möbel und der Betreuung kleinerer Bauvorhaben wie Luxusvillen bis zur Planungsleitung für neue Städte und der Ausarbeitung von Entwicklungsplänen.

Zwischen 2017 und 2019 leitete sie eine Design-Galerie und ein Design-Studio im Dubai Design District: AR. Galerie + Studio.

2019 verlagerte sie ihren Schwerpunkt auf Projekte in den Bereichen Möbeldesign, Architektur und Innenarchitektur. Derzeit ist sie in Dubai, Budapest und Bali tätig.

In ihrer gestalterischen Tätigkeit geht es ihr darum, schöne, einzigartige und funktionale Räume und Objekte zu schaffen, indem sie Systeme, Formen und Materialien theoretisch erforscht und mit ihnen experimentiert. Ihre Arbeit beruht auf einer ideengeleiteten Designmethode, die sie zu originellen, ästhetisch beeindruckenden und gut durchdachten Ergebnissen kommt lässt, die sowohl funktionstüchtig als auch ansprechend sind. Sie entwarf die IDO-Bank, die vom französischen Stadtmobiliarhersteller Aubrilam produziert wird und bei den DesignEuropa Awards 2016 in der Kategorie „Kleine und neu gegründete Unternehmen“ die Endrunde erreichte.

 

Mar Portillo
Hauptabteilung Kerngeschäft, Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum

 

Ihr erstes eingetragenes Gemeinschaftsgeschmacksmuster hat Mar Portillo schon angemeldet, als sie erst Anfang 20 war. Das war 2007. Nachdem sie einige Jahre in anderen Bereichen tätig war, kam sie 2013 in den Bereich Geschmacksmuster des EUIPO zurück. Seither arbeitet sie als Prüferin für Geschmacksmuster, so dass sie in diesem Bereich großes Fachwissen aufbauen konnte. Außerdem wirkt sie seit zwei Jahren an abteilungsübergreifenden Projekten zu den Tools und Prozessen des EUIPO mit, in denen es darum geht, wie diese von den Kunden wahrgenommen werden und wie sie sich nutzerfreundlicher gestalten ließen.

 

Marco Bozzola
Gründer und CEO von Relio Labs

 

Marco Bozzola ist Inhaber und Designer von Relio². Er versteht sich als Erfinder, Produktingenieur und Full-Stack-Entwickler. Sein Interesse gilt Reverse Engineering, Lehre und Projektmanagement und er hat einen Abschluss in IT-Sicherheit.

Seit 2012 arbeitet er an LED-Festkörperleuchten (Solid-State Lighting). Zu seinen Produkten zählen unter anderem Beleuchtungskörper für wissenschaftliche Zwecke, optische Kollimationssysteme (die die Sichtlinie genau anpassen) und Hardware für Kraftfahrzeuge.

 

Carolin Kunert
Gründerin und CEO, Knister

 

Carolin Kunert studierte Industriedesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München und auch an der Süddänischen Universität. Ihr Ziel ist es, langlebige, innovative und erschwingliche Produkte aus lokaler Herstellung zu entwickeln. Im Winter 2017 gründete sie das Unternehmen Knister Grill in München.

Bei Knister Grill leitet sie das Produktentwicklungsteam sowie die Management- und Vertriebsaktivitäten. Carolin Kunert, die seit 2020 auf der Liste „30 under 30“ von Forbes steht, gehört zu den aufstrebenden jungen Business-Gründern Europas.

 

Franco Caimi
CEO von Caimi Brevetti

 

Franco Caimi ist der CEO von Caimi Brevetti, einem führenden Hersteller von Designermöbeln und Zubehör sowie Akustiksystemen für Büro- und Objektgestaltung. Er ist Mitglied des Vorstands des ADI Design Museum in Mailand und Mitglied der Giurì del Design (Designjury). Er war Koordinator der Abteilung für Unternehmen des ADI (Associazione per il Disegno Industriale) und Botschafter für italienisches Design. Caimi Brevetti ist ein führendes Unternehmen für innovatives Design. Die Erzeugnisse des Unternehmens werden nicht nur in Italien, sondern in aller Welt in Museen und Designausstellungen gezeigt. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung im Jahre 1949 zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, darunter dreimal den Compasso d’Oro. Caimi Brevetti wurde 2016 mit dem DesignEuropa Award in der Kategorie „Kleine und neu gegründete Unternehmen“ ausgezeichnet.

 

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